Regen!

Margaret River Wine Region
Valley of the Giants

Am Morgen dieses Tages war es dann leider soweit: Regen setzte ein. p@ räumte schnell die Campingstühle und den Tisch zusammen und wir nahmen unser Frühstück zur Abwechslung mal drinnen am „Esstisch“ ein. Dann machten wir uns auf zur nächsten Station: Pemperton mitten im Karri Forest. Dort bestiegen wir den legendären „Pemperton Tramway“ und fuhren unter sachkundigen Kommentaren unseres Tramführers „Grumpy Grant“ tief in den Wald hinein. Wir passierten dabei diverse Brücken und hielten sowohl bei einemWasserlauf mit Mini-Wasserfall als auch bei einem uralten, 75 m hohen Karribaum an.

Dann gings mit gut 40 Km/h über die holprige Strecke zurück zum Bahnhof, welcher neben den putzigen Trams auch noch einige alte Dampfloks und Wagen beherbergt. Nach diesem schönen, aber etwas langen Abenteuer (die Fahrt ging über 1 1/2 h), fuhren wir zum Gloucester Nationalpark, welcher den Gloucester Tree beherbergt. Auf diesen Baum kann man gut 60 m hoch hinaufklettern, da eine Leiter aus Metallstäben rings um den Stamm nach oben führt. Oben angekommen, hat man eine gute Sicht über den ganzen Forest. Früher wurden solche Punkte eingesetzt, um Waldbrände auszumachen.

p@ nahm den mühsamen Aufstieg unter die Hände und Füsse und stieg behände hinauf, während Michi und Luna unten die zahmen, aber frei herumfliegenden Vögel des Parks fütterten.

Diese fliegen einem auf den Arm und fressen aus der Hand. Manchmal setzen sie sich sogar auf den Kopf. Luna hatte leider wenig Glück mit füttern: als nach langem Warten endlich ein Vogel auf ihrem Arm landete, erschrak sie so sehr, dass er sofort wieder davon flatterte. Also konzentrierte sie sich mehr aufs Holzsammeln.

Eigentlich wollten wir noch auf einenWalking Trail im Nationalpark gehen, aber Luna mochte nicht laufen und da die Zeit schon wieder fortgeschritten war, ging es nach einem kurzen Tankstopp weiter nach Walpole und dann nach Nornalup. Dort assen wir im „Nornalup Tea House Restaurant“ zu Abend. Ein Restaurant, das absolut zu empfehlen ist: gutes Essen, lokale Weine, gute und ruhige Ambiance und günstige Preise (der Wein, ein Two Steps Cape Howe Shiraz Viognier kostete im Restaurant nur 31 AU$).

Nach dem opulenten Mahl übernachteten wir auf dem nahegelegenen Bootsparkplatz.

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