Die rote Zora und ihre Bande

Von Lyss nach Rijeka
Von Pag nach Zadar

Nach der unruhigen Nacht genehmigten wir uns erst mal einen feinen Nespresso und ein ausgiebiges Frühstück. Dann liessen wir auch den Katzen noch etwas Auslauf (an der Leine) und machten uns dann bereit für die Weiterfahrt.

Ziel war der Küstenort „Senj“ (auf Deutsch Zengg genannt), wo wir unbedingt die Uskoken-Burg Nehaj aus der Romanverfilmung „Die rote Zora und ihre Bande“ besichtigen wollten. Auf dem Weg nach Senj konnten wir uns bereits ein Bild von der Schönheit der kroatischen Küste machen: Das Meer war wunderbar blau und äusserst klar und die Küstenabschnitte einfach traumhaft. Kurz vor Senj hielten wir an und stiegen eine schmale Treppe zum Meer hinunter, wo wir kurz die Hände und Füsse in das nicht mal so kühle Nass steckten.

Dann fuhren wir direkt zur Burg hinauf, welche auf einer kleinen Anhöhe lag. Zu unserem Erstaunen war die Burg gar nicht (mehr) so baufällig, wie wir sie aus der 80-er Jahre Serie kannten…unterdessen war sie stark – fast zu stark – renoviert worden und beherbergte im Inneren ein kleines Bistro und ein noch kleineres Museum über die Uskoken.

Nach einer ausgiebigen Besichtigungstour fuhren wir weiter der Küste entlang zur Insel Pag. Wir nahmen die Fähre und setzten so auf die Insel über. Zu p@’s Beruhigung dauerte die Fahrt nur ca. 15 Minuten.

Auf Pag angekommen fühlten wir uns wie auf den Mond versetzt: Die Landschaft auf der Seite der Insel, wo die Fähre anlegte, war extrem steinig und karg…eben wie auf dem Mond. Man hatte Mühe zu glauben, dass es hier schöne, grüne Küstenstellen mit Olivenbäumen, Nadelhölzern und Sandstrand geben sollte!

Wir fuhren dann über Novalja bis zur nördlichen Spitze von Pag nach Lun, wo wir uns auf dem Mini Auto Camp Dražica einrichteten. Es war schon ein Abenteuer, nur zu diesem Campingplatz zu fahren: Die Strasse war extrem steil, schmal und in katastrophalem Zustand. Zum Glück kam uns kein Camper entgegen!

Unser Platz war nur ca. 50 m vom Meer entfernt und sobald unser WoMo abgestellt und „verkabelt“ war, erfrischten wir uns im kühlen und klaren Wasser. Luna hatte ihren Shortie angezogen und tauchte eifrig nach Muscheln, Seesternen, Seeigeln und Seegurken, während Michi und p@ nach einem kurzen Abstecher ins Wasser zuerst einmal gemütlich an Glas Wein am Strand tranken.

Danach duschten wir und bereiteten ein feines Nachtessen zu: Pouletschnitzel und Knoblibrot vom Grill, dazu Tomaten-Mozzarellasalat. Da es weder Verkehr noch Hunde in der Nähe hatte, liessen wir den Vierbeinern auch etwas Auslauf. Ninja und Tenshi hatten sichtlich Spass, die Gegend zu erkunden.

Dann legte sich die ganze Familie ins Bett und schaute noch eine Folge der Serie Quantico…die ganze Familie? Nein, da es sich Michi, Luna UND die beiden Katzen auf unserem 135 cm breiten Heckbett gemütlich machten, musste p@ mit der WC-Brille vorlieb nehmen!

Es dauerte aber nicht lange und Michi und die Katzen waren eingeschlafen…und so machte p@ das Bett von Luna im vorderen Bereich unseres WoMos bereit und verfrachtete sie und die Katzen nach vorne. Endlich konnte auch er ins Bett gehen und innert kurzer Zeit schliefen alle tief und fest.

Von Lyss nach Rijeka
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