Skradin und die Krka-Wasserfälle

Von Pag nach Zadar
Von Šibenik nach Trogir

Am folgenden Tag mussten wir bereits wieder aufbrechen zu unserem nächsten Ziel: Skradin. Dort wollten wir die  Krka-Wasserfälle besuchen.

Zuerst gönnten wir uns aber ein ausgiebiges Frühstück im WoMo, duschten und p@ packte dann unsere sieben Sachen zusammen, während Michi und Luna etwas am Strand entlang spazierten. Überall hatte es „wilde“ Katzen und eine vorwitzige schwarz-weisse wagte sich sogar zu unserem Reisemobil und stand plötzlich Auge in Auge mit Ninja und Tenshi. Luna taufte sie auf den Namen „Rocky“ und spielte ein wenig mit ihr.

Dann fuhren wir los und legten bei einer Einkaufszone noch einen Zwischenstopp ein, um uns mit dem Notwendigsten zu versorgen. In einem – mittlerweile war es der 2. Versuch – Decathlon wollte p@ sich noch einen Shortie kaufen, jedoch hatte er keinen Erfolg: Es gab leider nichts mehr in seiner Grösse. Dafür deckten wir uns noch mit Taucherbrillen und Badeschlarpen ein.

Da unser Navi nicht, wie von meiner Frau gewünscht, einen Weg der Küste entlang vorschlug, verliessen wir kurzerhand die Autobahn und versuchten, per Überlandstrasse wieder zur Küste zu kommen. Dies hätten wir aber lieber nicht gemacht: Zuerst fuhren wir ziemlich nahe an einem Wald-/Feldbrand vorbei und dann hatten wir noch riesiges Glück, dass uns ein Traktor, welcher ohne zu schauen einfach in die Nebenstrasse einbog, nicht seitlich reinfuhr!

Nach dieser Schrecksekunde verlief die weitere Reise glücklicherweise ohne Zwischenfall und wir kamen wohlbehalten in Skradin an, wo wir uns beim Autocamp Skradinske delicije häuslich einrichteten. Wir zogen unsere Trekkingschuhe an und packten den Rucksack und machten uns dann auf den Weg quer durch das Dörfchen Skradin zum Hafen, wo wir das Zubringer-Boot zu den Krka-Wasserfällen bestiegen.

Die Fälle waren zwar schön, jedoch sehr touristisch und wir mussten unser Ziel, eine schöne Wanderung in der Natur zu machen, relativ schnell verwerfen. Stattdessen liefen wir im Gänsemarsch mit den anderen Touristen die definierten Wege entlang und machten Fotos ohne Ende.

Dann ging es wieder zurück nach Skradin und zu unserem Stellplatz. Unterwegs hatten wir noch ein schönes Restaurant entdeckt und wir beschlossen, dort zu Abend zu essen. Also tauschten wir unsere Wanderausrüstung gegen bequemere Kleider und schöneres Schuhwerk und schlenderten dann durch das herzige Dörfchen. In der Konoba Dalmatino hatten wir dann ein ausgezeichnetes Nachtessen: Scampi für Michi, Risotto für p@ und gefülltes Poulet für Luna.

Satt, müde und zufrieden kehrten wir in unser fahrendes Heim zurück und schliefen schon bald ein.

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