Winter is coming… ;-)

Von Orebić nach Dubrovnik
Auf den Spuren von Winnetou und Old Shatterhand

Heute war ein City-Trip nach Dubrovnik angesagt. Wir schliefen deshalb – obwohl es ja Sonntag war – nicht aus, sondern assen kurz etwas zum Frühstück und liefen dann den Weg direkt vom Campingplatz zur Küste hinunter zum Bootshafen. Das Ticket hatten wir bereits am Vortag an der Reception des Platzes gekauft und pünktlich um halb zehn Uhr legte das Taxi-Boot ab.

Auf der ca. 1/2-stündigen Fahrt zum Altstadthafen von Dubrovnik sahen wir schöne Küstenabschnitte mit herzigen Häuschen, aber leider auch hässliche, zerfallende Hotelruinen. p@ war froh, als das Boot im Hafen anlegte…Wasserfahrzeuge sind ja nicht so sein Ding.

Als allererstes absolvierten wir den Trip über die City Walls. Die imposante Stadtmauer rund um die Altstadt bietet einen tollen Ausblick auf Dubrovnik und ist eines der „musts“ bei der Stadtbesichtigung. Zum Glück war nicht Hochsommer und zudem waren nur etwa zwei Kreuzfahrtschiffe im Hafen und so hielt es sich mit den Leuten noch in Grenzen. Scheinbar ist zur Hochsaison in dieser Stadt fast kein Durchkommen mehr möglich.

Auf unserem Trip rund um die Mauer hatten wir Gelegenheit, die vielen tollen Sehenswürdigkeiten von Dubrovnik von oben herab zu bestaunen und vor allem zu fotografieren – und wir machten jede Menge Fotos!
Auch der eine oder andere Schauplatz unserer Lieblings-Serie „Game of Thrones“ war zu sehen – wirklich eine tolle Stadt!

Nachdem wir die Runde um die gesamte Altstadt absolviert hatten, führten wir unsere Besichtigungstour durch die Gassen weiter. Diese füllten sich nun mehr und mehr mit Menschen, oft Gruppen von Japanern, welche natürlich auch knipsten, was das Zeug hielt.

Nachdem wir die wichtigsten Kirchen, Paläste, Regierungsgebäude etc. gesehen hatten, genehmigten wir uns schon mal ein Apéro in einer der schönen Gässchen…begleitet von Live-Musik! Anschliessend gingen wirs in die Oyster & Sushi Bar Bota und schlemmten so richtig. Das Restaurant ist für Sushi-Liebhaber wärmstens zu empfehlen!

Anschliessend schlenderten wir weiter durch die Stadt…es gab so viel zu sehen!
Leider setzte dann Regen ein und wir entschlossen uns, wieder zurück zu unserem fahrendem Heim zu fahren. So gingen wir zum Hafen und warteten bei einem Glas Wein auf das nächste Boot zurück nach Mlini. Währenddessen wurde der Regen immer stärker und hörte leider auch nicht auf, als das Boot ablegte.

Das kleine Boot kämpfte sich durch die immer höher werdenden Wellen und p@ wurde bleicher und bleicher. Zum Glück erreichten wir den Hafen von Mlini heil und auch das Wetter wurde zusehends freundlicher. Wir stiegen wieder hinauf zum Campingplatz und packten alles zusammen. Schliesslich wollten wir auf dem Rückweg von Dubrovnik Richtung Norden dann auch noch das eine oder andere anschauen.

In Mlini kauften wir noch Wein ein und tankten unser WoMo voll und machten dabei noch die Bekanntschaft mit den ersten UNfreundlichen Kroaten, die wir bis dahin getroffen hatten. Alle Leute waren nämlich bis jetzt extrem freundlich und sympathisch gewesen.

Wir fuhren bei einsetzender Dunkelheit über die tolle Küstenstrasse hoch über Dubrovnik Richtung Split und konnten so die Altstadt „by night“ von oben her sehen…eine wunderschöne Perspektive! Leider hatte es viel Verkehr und kaum Haltemöglichkeiten und so konnten wir davon leider keine Fotos machen.

Weiter ging es per Küstenstrasse Richtung Norden, wir passierten kurz Bosnien und Herzegowina und fuhren dann auf die Autobahn, auf welcher wir an Split, Trogier, Šibenik und Zadar vorbei bis hinauf nach Maslenica/Jasenice fuhren, nur mit einem kurzen Zwischenstopp unterwegs bei einer Autobahnraststätte für das Nachtessen, welches wir im WoMo zubereiteten.

Dort verliessen wir die Autobahn und fuhren nach Starigrad, welches beim Paklenica National Park lag. Ziel war das Bluesun Camp Paklenica, wo wir die Nacht verbringen wollten.

Da es aufgrund unserer langen Reise nun schon fast Mitternacht war, war die Reception natürlich nicht mehr besetzt. Jedoch hatten wir Glück: Die Schranke war offen und es hatte nur wenige Wohnmobile, so dass wir uns einen Übernachtungsplatz aussuchen konnten. Müde von den Strapazen des Weges schliefen wir sofort ein.

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