2 x 3 macht 4

Von Kosta nach Vimmerby
Norra Kvills Nationalpark

Am nächsten Tag verwöhnte uns Michi mit Rührei vom neuen Outdoor Kombi-Grill-Kocher. Alles war dabei: Zwiebeln, Pilze, Schinken, Speck und Tomaten – einfach lecker!

Dann stellten wir Tisch und Stühle zusammen und machten unser WoMo startklar. Wir fuhren ins nahegelegene „Astrid Lindgrens Värld“ in Vimmerby und liessen uns in den verschiedenen Themenbereichen von Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter, Karlsson vom Dach, Michel (der in Schweden Emil heisst) und all den anderen Kinderbuchprotagonisten von Astrid Lindgren verzaubern.

Da es ein wunderschöner, warmer Tag war, verbrachten wir jedoch nicht den ganzen Tag im Park – welcher sowieso eher was für Familien mit kleineren Kindern ist, sondern kehrten am frühen Nachmittag – über einen kleinen Umweg zum „Big Wong Restaurant“ (welches aber gerade schliessen wollte) und „Kalles Kinderwelt“ (an welcher wir sicherlich bis zu diesem Zeitpunkt schon 3 Mal vorbeigefahren waren) – wieder zu unserem Campingplatz zurück, um nach einer kleinen Stärkung (selbstgemachte Flammkuchen vom Grill) zum See Nossen zu pilgern.

p@ pumpte das Gummiboot auf und wir schmissen noch unsere „Laybags“ hinein. Komplett ausgerüstet schleppten wir das Boot die ca. 150 m zum Seeufer hinunter und richteten uns dort gemütlich ein: Michi und p@ lümmelten auf den Laybags herum, während sich Luna im Rudern versuchte.

Nachdem sie aber gut 100 Meter abgetrieben worden war und noch etwas unsicher ruderte, stieg p@ ebenfalls ins Boot und half ihr dabei, ihren Ruderstil zu verbessern.

Später gingen die beiden dann noch im See schwimmen…Michi blieb lieber etwas in der Sonne liegen, obwohl das Wasser eigentlich nicht so kalt war (ca. 18 – 19 Grad waren es wohl schon).

Da im Strandrestaurant für den Abend Livemusik angekündigt worden war, checkten wir dort auf dem Rückweg noch kurz die Menükarte, entschlossen uns dann aber, doch lieber „zu Hause“ zu essen. p@ bereitete schon mal den Grill vor, während Michi und Luna im „Servicehus“ unter die Dusche hüpften. Dann passierte es: Michi rutschte nach dem Duschen auf dem glitschigen Boden aus und verknackste sich das Knie! Sie bekam daraufhin so einen Schock, dass sie kurz ohnmächtig wurde!
Luna und p@ mussten sie zurück zum Camper begleiten, wo uns eine deutsche Touristin – welche Krankenschwester war – half, die Beine von Michi hochzulagern und das Knie zu kühlen.

Mit einiger Verspätung konnten wir noch etwas zu Abend essen…aber zur Liveband gingen wir dann nicht mehr runter…Michi musste sich schonen, da wir am nächsten Tag noch eine kleine Wandertour unternehmen wollten.

Spruch des Tages von Michi:
„Zum Glück hei mer d’Tickets scho online kouft!“
(Es hatte eine „Schlange“ von gerade mal 3 Personen bei der Ticketausgabe von Astrid Lindgrens Värld…)

Von Kosta nach Vimmerby
Norra Kvills Nationalpark

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.