Von Gävle nach Rättvik

Stockholm again
Rainy day in Rättvik

Da der Platz sehr ruhig war, hatten wir hervorragend geschlafen…kein Vergleich zum Strassenlärm in Stockholm.

Um keine Zeit zu verlieren, hatten wir unsere Campingstühle und den Tisch am Vorabend nicht noch ausgepackt und so frühstückten wir im WoMo. Dann gings ab unter die Dusche…der Hauptgrund, warum wir überhaupt einen Campingplatz aufgesucht hatten. (Wir duschen eigentlich nie bei uns im WoMo).

p@ machte dann noch den „Camperservice“ und schon konnte es weitergehen…natürlich nicht, ohne vorher noch in einem Systembolaget und einem Coop das Notwendigste für die Reise einzukaufen.

Nun ging es querfeldein durch wunderschöne Waldlandschaften mit kleinen Seen Richtung Siljansee. Wir passierten dabei Falun, wo die traditionelle rote Farbe herkommt, mit welchem die meisten schwedischen Häuschen gestrichen sind. Diese ist quasi ein Abfallprodukt aus der Kupferherstellung gewesen. Falun war zeitweise einer der grössten Kupferhersteller der Welt gewesen.

Dann kamen wir in Rättvik an. Michi hatte dieses Städtchen ausgesucht, da es in diesen Tagen dort ein Treffen der Fans alter amerikanischer Autos gab. Uns so sahen wir bereits bei der Ankunft im kleinen Städtchen überall „Amipfannen“ herumstehen! Aber auch sonst war einiges los: Überall hatte es Marktstände und die Parkplätze waren bereits ziemlich überfüllt, obwohl das eigentliche Festival erst am Freitag beginnen sollte.

Wir versuchten unser Glück beim zentralen Campingplatz von Rättvik und siehe da: Wir konnten trotz des Volksauflaufes noch einen Platz ergattern – zwar ohne Strom, aber dafür haben wir ja gute Batterien und Solarzellen auf dem Mobil.

Von unserem Platz aus konnten wir gut beobachten, wie die alten Autos hin- und herkurvten. Zudem hatten wir einen tollen Ausblick auf den See!

Luna und p@ gingen zum Strand und spielten Volleyball. Dann liefen sie gut 150 Meter in den See hinein. Der Strandverlauf war so flach, dass einem das Wasser noch nach dieser Distanz nur bis zu den Knien kam – so etwas hatten wir noch selten gesehen!

Während die beiden spielten, versuchten zwei norwegische Familien verzweifelt, ihr Zelt aufzubauen. Michi wurde darauf aufmerksam, nachdem sie es wohl schon fast eine Stunde versucht hatten und entsendete p@ dann als „Retter in der Not“. Eine Viertelstunde später stand das Zelt dann und unser Alkoholvorrat war um eine Weinflasche angewachsen.

Dann gab es ein feines Nachtessen: Selbstgemachtes Chicken Curry, Reis und Salat. Dazu natürlich eine Flasche Wein…was wollte man mehr?!

Stockholm again
Rainy day in Rättvik

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