Von Porto Rotondo über Porto Cervo nach Palau

Von Livorno nach Olbia
Eine Bootsfahrt, die ist lustig...

Die Nacht im Pinienwald war sehr erholsam und das Wetter verheissungsvoll! Endlich konnten wir unsere Erkundungstour quer durch Sardinien so richtig starten.

Wir liessen uns aber nicht stressen und frühstückten erst mal gemütlich. Den Katzen liessen wir währenddessen etwas Freilauf…sie hatten es sich verdient! Es ging nicht lange und wir hatten plötzlich noch eine dritte Katze: Ein kleines, hungriges Wollknäuel nahm dankbar etwas von unserem Katzenfutter entgegen.

Michi erledigte zusammen mit Luna den Abwasch und ging duschen, währenddessen p@ das WoMo startklar für die Weiterreise machte. Dann musste er noch helfen, einen liegengebliebenen VW-Bus zu einem Abschleppfahrzeug zu schieben…die Reisenden aus Deutschland hatten Pech: Ausgerechnet am Morgen vor der Fährüberfahrt nach Livorno sprang der Camper nicht mehr an und so verpassten sie die Fähre!

Glücklicherweise sprang unser Gefährt einwandfrei an und wir konnten unsere Reise fortsetzen. Nächstes Ziel war Porto Cervo, das „St. Tropez von Sardinien“.

Frech wie immer fuhren wir mit unserem Camper direkt durch den Hafenbereich und bestaunten die Yachten und Motorboote. Da es aber nicht mehr Hauptsaison war, konnten wir weder Promis noch grössere Ansammlungen von teuren Autos erblicken. So beschränkten wir uns auf ein paar Fotos und fuhren weiter Richtung Palau.

Wir fuhren aber noch nicht direkt nach Palau, da wir den Capo d’Orso – eine tolle Felsformation an der Costa Smeralda – besuchen wollten. Dort angekommen hielten wir Ausschau nach einem Restaurant für das Mittagessen, wurden aber nicht fündig und so steuerten wir den zahlungspflichtigen Parkplatz unterhalb des „Bärenfelsens“ an und machten uns mit leerem Magen auf zum Aussichtspunkt.

Oben angekommen wurden wir mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Wir hatten aber etwas Mühe, in der Felsformation die Form des Bären zu erkennen…dies benötigt wohl ziemlich viel Fantasie!

Nach einer ausgiebigen Fotosession gings wieder zurück zum WoMo und weiter zu unserem nächsten Ziel: Palau.

Da wir nun zu spät für ein Mittagessen im Restaurant waren (die meisten Restaurants waren durch den Nachmittag sowieso geschlossen), steuerten wir gerade den vorgängig ausgewählten Campingplatz „Baia Saraceno“ an und sicherten uns dort einen einigermassen vernünftigen Platz. Leider war keiner direkt am Meer frei, aber wir waren halt auch etwas spät dran.

Da auch die – scheinbar sehr gute – Pizzeria des Campingplatzes noch nicht offen war, machten wir uns zum „z’Vieri-z’Mittag“ Flammkuchen auf dem Grill. Ist halt schon praktisch, wenn man immer etwas im Kühlschrank hat!

Frisch gestärkt marschierten wir am Strand entlang zum nahegelegenen Hafen, wo wir uns für den nächsten Tag ein Motorboot reservierten. Die beiden Frauen freuten sich schon sehr auf den Bootsausflug…p@’s Freude war aufgrund seiner Seekrankheit noch etwas verhalten.

Wieder zurück beim Campingplatz angekommen, gingen wir etwas auf Erkundungstour rund um den Platz. Im Shop kauften wir noch eine kleine Luftmatratze für den morgigen Motorboot-Ausflug und genehmigten uns dann in der Bar ein Apéro.

Da wir zu faul zum kochen waren, testeten wir die Pizzeria des Campingplatzes und waren positiv überrascht: Das Essen war sehr gut!

Danach liessen wir den Abend bei einem Glas Wein ausklingen und ermöglichten den Katzen noch etwas Freigang, worauf diese die Gegend rund um unser WoMo nach Herzenslust erkundeten. Ein erlebnisreicher Tag ging gemütlich zu Ende!

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