Der Weg ist lang…

So, endlich sind wir aufgebrochen: Urs und Margrit haben uns in Biel auf den Zug gebracht und nach endlosem Winken sind wir Richtung Zürich Flughafen gefahren. Noch kurz die Passkontrolle passieren und dann in den Flieger (ein relativ alter aber solider Airbus) einsteigen. Die erste Etappe war: Zürich – Kuala Lumpur (Malaysia) mit Malaysian Airlines. Diese verlief trotz langer Flugzeit (ca. 12 h) recht gut. Luna war artig und hat nur beim Start kurz geschrien…und das auch nur, weil es relativ lange gedauert hat, bis wir endlich abheben konnten.

Der Service an Bord war gut, lediglich das Essen war (wie es halt so beim Fliegen ist) nicht der Hammer. Zudem sind wir ziemlich hinten im Flieger gesessen und unser preferred menu war „ausverkauft“, als wir unseren Wunsch (Beef with rice) äussern wollten. Nach einigen Filmen und Klatschheften, jedoch leider keinem Schlaf kamen wir wohlbehalten in Kuala Lumpur an. Wir hatten nur einen kurzen Transferaufenthalt (knapp 4 h) und gleich einen Anschlussflug weiter nach Sydney. Da wir aber nicht geschlafen hatten und mittlerweile schon gut 20 h auf den Beinen waren, kam uns diese Zeit fast unendlich vor. Aber da mussten wir durch: Kaffee einwerfen und weiter zum Gate.

Dann war nur noch der „kurze“ Weg zwischen Kuala Lumpur und Sydney zu meistern! Dieser Flug (in einer Boeing 747) verlief nicht so problemlos: kurz nach dem Start drang Wasser in die Kabine ein (war wohl Kondenswasser, welches über die Luke auf dem Flughafen eingedrungen war) und wir hatten schon Angst, dass der Flieger nochmals umkehren müsste.

Aber auch dies verlief gut und endlich kamen wir in Sydney an. Noch „kurz“ das Gepäck holen (wir hatten dieses bereits am Vortag über die SBB in Biel aufgegeben…was auch wunderbar geklappt hat) und durch den Security-Check (Luna sei Dank haben sie uns nicht gefilzt) und dann ging das Hallo los: Barry & Imelda warteten bereits auf uns und alle hatten eine riesige Freude. Sie fuhren uns dann zu ihrem Haus, wo wir ein grosszügiges Gäste-Appartment beziehen konnten. Den Abend liessen wir dann noch kurz bei einem GlasWein ausklingen und gingen dann todmüde ins Bett…endlich in Australia!