Stonehenge und die Fahrt nach London

Da wir sicherlich nicht die einzigen waren, die Stonehenge besichtigen wollten, standen wir extra früh auf und fuhren dann die knapp 10 Minuten von der Campsite zum Stonehenge Visitor Centre. Dieses öffnete um 9 Uhr und wir waren ca. 09:06 Uhr da. Und Michi hatte in weiser Voraussicht die Tickets am Vortag über das Internet bestellt für den ersten Besucher-Slot!

Bereits hatte es eine grössere Schlange von Leuten – auch bei den Prebooked Tickets. Nach kurzer Wartezeit ging es dann per Bus zur Gesteinsformation, welche man nicht mehr direkt begehen kann, jedoch gibt es einen Rundweg darum herum mit tollen Foto-Möglichkeiten.

Da es noch nicht so viele Leute hatte, könnten wir ein paar schöneFotos vom Steinhaufen schiessen! Im Exhibition Centre erfuhren wir dann noch mehr über die Geschichte der Steine, wobei man immer noch nicht weiss, wieso diese so angeordnet wurden und vor allem, wie die Leute es geschafft hatten, die Steine dorthin zu bewegen.

Nun hatten wir aber genug gesehen und wollten weiter. Ziel war noch die grosse Kathedrale von Salisbury. p@ steuerte den Camper in gewohnter Manier direkt ins Zentrum zur Kathedrale. Dabei kamen wir am Park vorbei, wo das englische Ehepaar durch das Gift des Skripal-Attentates zu Tode gekommen war. Alles war immer noch abgesperrt und überall standen Polizisten. Uns war schon ein wenig mulmig zu Mute!

Unweit der Kathedrale fand p@ eine passende Abstellmöglichkeit für unseren «Grossen» und wir zogen los zur Kathedrale. Dies war wirklich sehr eindrücklich und natürlich das eine oder andere Foto wert. Dann zogen wir noch etwas durch das Städtchen und assen beim feinen Libanesen «Baroushka» tolle und vor allem authentische orientalische Speisen.

Dann ging es weiter. Ziel der nun etwas längeren Fahrt war der Lee Valley Campingplatz in einem Vorort von London. Nach ca. 160 km Fahrt erreichten wir London und «das Unheil nahm seinen Lauf»: Wir steckten zuerst auf dem North Circular Highway im Stau fest und dann machten wir den Fehler und befolgten den Vorschlag unseres Navis für eine Umfahrung auf «Nebenstrassen».

Diese stellten sich als enge, mit „Humps“ (Bremshügeln) gespickte Quartierstrassen heraus, die darüber hinaus auch komplett mit Autos verstopft waren und p@ schwitzte das eine oder andere Mal Blut beim Rangieren. Zweimal mussten wir dann auch wenden und einen anderen Weg suchen, da die Durchfahrt für unsere doch recht breites Mobil nicht möglich war.

Nach fast zwei Stunden Odyssee rund um London erreichten wir fix und fertig den Campingplatz. Glücklicherweise hatten wir telefonisch alles vorbesprochen und konnten gerade zu unserem Pitch fahren. Dieser war aber direkt neben dem «Motorhome Waste Point» gelegen und passte uns überhaupt nicht! Also zurück zur Reception, welche natürlich aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr belegt war. Glücklicherweise hatten sie noch ein Staff-Meeting und nach mehrmaligem Klopfen öffnete jemand die Tür und wir konnten noch auf einen anderen Platz «umziehen».

Es war nun bereits gut acht Uhr Abends und zudem der 1. August – also unser Nationalfeiertag! Wir hatten uns vorgestellt, ca. um fünf oder sechs Uhr auf dem Platz zu sein und dann gemütlich alles einzurichten für ein 1. August-Fondue…stattdessen war p@ total genervt und es dauerte eine Weile, bis wir alle wieder relaxed waren. Das Fondue gab es dann aber trotzdem noch und später brannten wir noch ein paar Zuckerstöcke ab!

Da es auf dem Platz kaum mehr Verkehr hatte, liessen wir auch die Katzen frei herumlaufen und es ging nicht lange und Ninja brachte schon wieder ein Maus zum Camper! Unglaublich: Nun war wohl ihr Jagdtrieb entgültig erwacht.

Zum Abschluss des anstrengenden Tages machten Michi und p@ noch zusammen mit unsere Katze Ninja einen Spaziergang rund um den Campingplatz herum. Ninja folgte uns dabei wie immer auf Schritt und Tritt und freute sich, noch etwas Freigang zu haben.
In einer der hinteren Ecke kamen wir noch bei einem Hund vorbei, der an einer Kette bei einem Wohnwagen angebunden war. Als dieser Ninja erblickte, fing er sofort zu bellen an und riss an der Kette, bis diese nachgab! p@ nahm Ninja sofort auf den Arm und wir liefen schnell weiter.

Nun hatten wir aber definitv genug erlebt für den heutigen Tag und gingen umgehend ins Bett, wo uns sofort die Augen zu fielen.

Spruch des Tages von Luna:
«Ok, mir chöi gah. Ig bi fertig mit Fötele – besser bringe mers sowiso nid häre!»

St. Ives

Der nächste Tag begann, wie der vorherige aufgehört hatte: Es regnete in Strömen und windete sehr stark. Dies war übrigens auch bereits in der Nacht so gewesen und p@ stellte mit Schrecken fest, dass die Pfanne unter der „undichten“ Stelle mit Wasser gefüllt war und zudem auch die Bettdecke von Luna ziemlich feucht war. So nahm er den Föhn hervor und trocknete schon mal alles einigermassen. Dann beschlossen wir spontan, noch eine Nacht zu verlängern, da wir uns aufgrund des schlechten Wetters Zeit lassen und evtl. am Nachmittag dann mit dem Bus, welcher direkt beim Campingplatz hielt, nach St. Ives  hinunterfahren wollten.

Leider war unser bisheriger Pitch für eine Verlängerung um einen Tag nicht mehr verfügbar und wir mussten auf einen anderen ohne Stromanschluss „umziehen“. Dies war aber nicht so schlimm, da wir ja volle Bordbatterien hatten. Da wir aber noch Pancakes aus dem Toaster zum Frühstück machen wollten, blieben wir bis um 11 Uhr (normale Zeit zum Verlassen der Pitches) noch auf dem alten Platz. Pünktlich um 11 Uhr kam dann aber der Platzwart mit dem Rasenmähertraktor und wollte den ohnehin schon sauber gemähten Platz mähen…typisch Engländer eben. Wir versprachen, in fünf  Minuten weg  zu sein und mampften unsere Pancakes fertig. Dann fuhren wir zum neuen Platz und machten es uns dort gemütlich. Zwischendurch kam sogar etwas Sonne hervor, dann gabs wieder dunkle Wolken und den englischen Sprühregen.

Wir beschlossen, vor dem Mittag noch kurz unseren Abwasch zu machen und Michi wollte auch noch etwas Wäsche waschen…aber Fehlanzeige: Wir waren ca. fünf Minuten vor zwölf vor den Facilities und wurden dort darauf aufmerksam gemacht, dass diese von zwölf bis Nachmittag um drei Uhr für die Reinigung geschlossen waren – drei Stunden! Also gingen wir unverrichteter Dinge zurück zum WoMo und vertrieben uns die Zeit mit Fotos sortieren, Blog schreiben, Camperservice, lesen etc.

Später konnten wir dann endlich Abwasch und Wäsche erledigen und als wir uns für den Besuch von St. Ives bereit machten, kam sogar wieder die Sonne hervor! Um fünf Uhr stiegen wir dann in den Bus, welcher uns vom Campingplatz aus direkt ins Zentrum von St. Ives brachte. In St. Ives angekommen, flanierten wir etwas herum und waren auch im einen oder anderen Shop.

In einem Wineshop kauften wir eine Flasche Rotwein, da wir das Abendessen bei einem BYO (Bring your own alcohol) Inder einnehmen wollten. Das Essen im Rajpoot war passabel für Indisch, der gekaufte Wein sein Geld nicht wert. Aber wir waren satt und freuten uns auf unsere Katzen. So bestiegen wir den Bus, welcher uns wieder direkt auf den mehrfach ausgezeichneten, aber sehr teuren Campinplatz zurückbrachte und wurden freudig von unseren Vierbeinern empfangen. Wir liessen sie noch etwas ohne Leine raus und liessen den Abend bei einem besseren Gläschen Rotwein ausklingen.

Spruch des Tages von Michi:
„It’s a little bit pricy in St. Ives – isch haut äs chlises St. Tropez vo Ängland.“

Wanderversuche und Piratendörfer

Am folgenden Tag zogen dunkle Wolken auf. p@ beeilte sich dementsprechend, unsere Campingutensilien einzupacken. Und prompt setzte der Regen ein. Wir fuhren raschmöglichst die Böschung zu den Sanitäranlagen hinauf, da wir befürchteten, ansonsten die Kuppe nicht ohne die Montage unserer Ketten zu schaffen.

Doch es reichte noch gut und wir parkten unser Mobil direkt neben den Sanitäranlagen. So konnten wir in Ruhe duschen gehen und p@ den  Camperservice machen.

Da es ja regnete, beeilten wir uns nicht sonderlich und frühstückten in Ruhe im Camper. Was aber war denn mit Ninja los? Sie lag vorne bei der Beifahrerseite am Boden und beobachtete die Einstiegsmulde wachsam.

p@ öffnete von aussen die Beifahrertüre, um zu sehen, was Ninja da beobachtete. Und schwupp, machte sich Maus Nummer 3 aus dem Staub! Ninja hatte sie klammheimlich in das WoMo gebracht und sie war ihr wohl entwischt, bevor sie richtig zugebissen hatte. Glück für die Maus – sie konnte sich so auf der Beifahrerseite verschanzen und dann das Weite suchen, sobald p@ die Tür geöffnet hatte.

Dann ging es durch enge Strässchen weiter durch den Dartmoor Park. Die Gewitterwolken verzogen sich zum Glück von Zeit zu Zeit und wir konnten die herrliche Aussicht quer über das Moor geniessen.
Zwischendurch hatte es Kühe oder Schafe auf der Strasse und auch wilde Ponys und Pferde konnte man erspähen.

In Princetown stoppten wir und packten ein Picknick ein. Wir wollten eine kleine Wanderung quer durch das Moor machen und kauften dafür extra für den Wucherpreis von zwei Pfund eine Wanderkarte im Visitor Centre. Vollgepackt mit Esswaren, Wasser und Regenbekleidung ging es los und schon bald zogen wilde Pferde an uns vorbei und Schafe grasten in der kargen, aber schönen Landschaft.

Nach ca. einer halben Stunde Wanderung legten wir bei einer Gesteinsformation eine Picknick-Pause ein. Und prompt fing es wieder an zu regnen!
Wir trotzten dem Regen und beendeten unser Mittagessen. Von unserem Felsplateau konnten wir noch zusehen, wie die modernen Hirten mit ihren Quads die Schafe zurück zum Hof trieben…die Hirtenhunde unterstützten sie dabei.

Da sich das Wetter nicht zu bessern schien, kehrten wir nach dem Essen wieder zum WoMo zurück und fuhren dann weiter. Nächstes Ziel waren Looe und Polperro. In Looe parkten wir auf einem grossen Parkplatz nahe dem Städtchen und Michi und p@ liefen dann zu Fuss ins Zentrum, um ein paar Fotos zu machen und etwas zu trinken. Leider setzte umgehend wieder starker Regen ein und die beiden mussten unverrichteter Dinge zum Camper zurückkehren.

Also fuhren wir gerade weiter zum Piratenstädtchen Polperro. Dort hiess es mal wieder auf einem überteuerten Carparking den Camper abstellen und zu Fuss ins Städchen marschieren. Luna verzichtete erneut darauf und blieb im WoMo während Michi und p@ – diesmal mit Regenjacken bewaffnet – den Weg zum Küstenstädtchen hinunter gingen.

Das Städtchen war toll, jedoch sehr touristisch angehaucht. Glücklicherweise war die Tageszeit schon sehr fortgeschritten und wir konnten  uns dementsprechend gut in den Gassen bewegen  und ein paar schöne Fotos schiessen. Im Blue Peter Inn genehmigten wir uns dann noch etwas zu trinken, bevor wir den Rückweg antraten. Da es wieder zu Regnen begonnen hatte, nahmen diesmal das „Polperro Tram“ für die Rückfahrt.

Durch enge Strassen ging es dann weiter nach Bodinnick, wo wir für 9 Pfund mit der Fähre nach Fowey übersetzten. Dort suchten wir zuerst nach einer Übernachtungsmöglichkeit, welche wir auf der Polglaze Farm fanden und fuhren dann nochmals nach Fowey zurück, wo wir im Haveners zu Abend assen.

Dann ging es zurück zur Farm und wir richteten uns für die Nacht ein. Vor dem Einschlafen schauten wir noch den ersten Teil von Harry Potter, damit wir für den Besuch der Warner Bros. Studios gewappnet waren. Leider schliefen Michi und p@ vor Filmende ein und Luna musste den Film stoppen und die Lichter löschen!

Spruch des Tages von Michi:
„Itz weiss ig, wieso das hie Ängland heisst…das isch wäge de änge Strasse!“

Corfe Castle und Durdle Door

Der folgende Tag begann mit einem Riesenschreck: Ninja, welche wir bereits früh am Morgen rausgelassen hatten, war auf einen Baum geklettert und sass in ca. 4 Meter Höhe fest!

Sie miaute bereits in voller Lautstärke und p@ überlegte, wie man sie wieder herunterholen könnte: Mit dem Camper ganz nahe zum Baumstamm fahren und sich mit unserem Seil irgendwie auf dem Baum hoch hangeln oder doch lieber die englische Feuerwehr organisieren, um die Katze vom Baum zu retten? ;-)

Dann machte es „patch“ und Ninja war einfach so herunter gesprungen. Sie hatte den Sprung ohne Blessuren überstanden und ging sofort zum Fressnapf, um sich zu verpflegen. Tenshi hatte das Schauspiel beobachtet und wollte dann auch auf den Baum klettern…natürlich ohne Erfolg.

Nach diesem „Abenteuer“ frühstückten wir und packten alles zusammen. Drüben bei den Nachbarn genehmigte sich derweil ein wildes Pferd eine Packung Zucker…man sollte halt nichts herumliegen lassen!

Nächstes Ziel war die Ruine des „Corfe Castle“. Auf dem Weg dorthin kauften wir in einem grauenhaften Einkaufszenter von „Iceland“ das Wichtigste ein und assen kurz vor Corfe Castle im „Half Way Inn“ ein feines Mittagessen, damit wir für die Burgbesichtigung gestärkt waren.

Wir  stellten unser Wohnmobil, nachdem p@ freundlich gefragt hatte, auf einem Coach Parking unterhalb der Burg ab und machten uns zu Fuss auf zur Ruine.

Diese war zwar nicht schlecht, doch hatten wir unterdessen natürlich schon interessantere Bauten gesehen und so verweilten wir nicht allzu lange dort. Nachdem wir auch das kleine Dörfchen noch kurz besucht hatten, ging es zurück zum Camper und weiter zum nächsten Ziel: Dem Durdle Door.

Dort bot sich uns eine absolut fantastische Aussicht! Und so knipsten wir, was das Zeug hielt und genossen den tollen Ausblick. Leider waren wir nicht die einzigen…über den Wanderweg zum Door strömten Scharen von Leuten und so beschlossen wir, den Rückweg über einen kleinen, steilen Fusspfad anzutreten. Dort hatte es massiv weniger „Verkehr“.

Zurück beim WoMo beratschlagten wir, wo wir die nächste Nacht verbringen wollten. Die Wahl fiel auf einen kleinen, familiengeführten Campingplatz: Die „Hook Farm Campsite“ in Lyme Regis. Wir fuhren auf gut Glück los und erreichten unser Ziel wieder einmal nur, indem wir die Seitenspiegel einklappten und uns zentimetergenau neben Mauern und Büschen durchnavigierten.

Wir  wurden von der Gastfamilie herzlich empfangen und auf einen schönen Standplatz im Grünen geführt. p@ packte den Grill aus und es gab ein feines Znacht. Gerne hätte der kleine Hund unserer holländischen Nachbarn wohl auch ein Stück Fleisch von Grill gehabt – er liess sich auf jeden Fall nicht von unseren Katzen stören und kaute genüsslich auf einem Knochen herum.

Wir liessen Ninja und Tenshi noch etwas an der Leine raus und gingen dann alle müde aber zufrieden ins Bett.

Spruch des Tages von p@:
„Campi gseht no immer gut us…keni Chratzer wo me nid mit Politur wäg bringt!“

Seven Sisters und Beachy Head

Wir hatten gut geschlafen und waren wieder einmal voller Tatendrang. Heute stand auch so einiges auf dem Programm und so packten wir nach dem Frühstück alles zusammen und verliessen die Normans Bay. Nach der Ausfahrt des Campingplatzes musste p@ schon mal die Kleider hinten in der Dusche neu aufhängen, da diese durch eine Bodenwelle alle heruntergefallen waren!

Nach dieser Aktion gingen Michi und p@ noch kurz zum Strand, während Luna im Camper die Stellung hielt. Dann fuhren wir weiter zum Beachy Head und den Seven Sisters…weiteren tollen Klippenformationen, wie wir sie bereits in Dover bestaunt hatten.

Beim Visitor Center in Birling Gap parkten wir unser Vehikel und packten den Rucksack. Ziel war ein Picknick auf einem der Sisters.

Die Sonne brannte unerbittlich herunter und nach dem Erklimmen des ersten Hügels waren wir bereits durchgeschwitzt! Und so wanderten wir nur bis zur zweiten Sister und machten es uns dort gemütlich. Es gab Wurst, Käse, Brot, Tomaten etc. – ein feines Mittags-Picknick mitten auf den Klippen. Nach dieser Stärkung beschlossen wir, die weiteren fünf Sisters in einem späteren Leben zu erklimmen und machten uns auf den Rückweg.

Dann ging es weiter zum Beachy Head, wo Michi und p@ zu einem Klippenvorsprung wanderten, von wo aus man einen kleinen, herzigen Leuchtturm fotografieren konnte. Dort sahen wir ein älteres Paar, welches Blumen von der Klippe ins Meer warf…ob wohl jemand die Klippe heruntergestürzt war?

Nach einer ausgiebigen Fotosession beim Leuchtturm nahmen wir die nächste Etappe unter die Räder: Wir fuhren der Küste entlang weiter nach Brighton. Dort passierten wir die Marina und hatten wieder mal Glück: Auf der «Marina Parade» konnten wir einen tipptoppen Parkplatz keine 15 Gehminuten vom Pier entfernt ergattern! Und so schlenderten wir zum Pier und liessen die Szenerie auf uns wirken: Multikulti-Leute in verschiedensten Outfits waren unterwegs oder badeten am Strand, es gab ein Casino mitten auf dem Pier sowie einen Rummelplatz. Aber so richtig gefallen hatte uns dies nicht…alles sah ein wenig heruntergekommen aus. Aber man musste es einfach gesehen haben. Vor allem die vielen „Bride Parties“ waren DER Blickfang!

Und so tranken wir etwas in einem Beizchen auf dem Pier und spazierten dann in die Stadt hinein. Wir bestaunten das Royal Pavilion und suchten dann ein Restaurant für unser Nachtessen.
Leider waren die meisten Restaurants «fully booked» und wir suchten gut eine halbe Stunde, bis wir ein passendes fanden. Das «Olive Grove» war etwas versteckt in verwinkelten Gässchen, hatte aber fantastische Tapas!

Gestärkt ging es zurück zum Camper und weiter zur nächsten Station: Arundel. Der kleine Ort ist wegen seiner fürstlichen Schlossanlage bekannt. Wir wollten auf gut Glück einen Übernachtungsplatz neben dem Schloss ansteuern, jedoch war die Schranke für die Zufahrt auf dem Motorhome Stellplatz aufgrund der späten Ankunft bereits geschlossen.

Glücklicherweise entdeckten wir auf der Strasse rund um das Schloss in einer Allee Seitenparkplätze, wo sich bereits andere Camper breit gemacht hatten. Und so stellten wir unseren Brummer dorthin und übernachteten direkt unterhalb des Schlosses. Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende!

Spruch des Tages von p@:
«Di änglische Strasse si keni Strasse sondern ä Asammlig vo Schlaglöcher!»