Long way home…

Die Rückreise war leider sehr mühsam! Zur Illustration ein paar Stichworte:

  • 5:15 Aufstehen
  • 6:00 Abholung durch Ray (Hoteltaxi)
  • 6:30 Einchecken Gepäck beim Flughafen (Passeinchecken funktionierte nicht auf Anhieb)
  • 7:00 Passkontrolle
  • 7:15 Ankunft beim Gate und warten auf Boarding (ontime, 8:00 Uhr)
  • 7:30 Meldung vom Personal, dass delay besteht (Anzeige immer noch ontime, 8:00)
  • 8:15 keine neuen Infos (Anzeige immer noch ontime, 8:00 Uhr)
  • 8:30 Meldung, dass man auf eine Crew für das Flugzeug aus Los Angeles wartet (Anzeige: 11:00!)
  • Diskussionen und warten auf Umbuchungen (180 Leute)
  • 10:00 Fixierung Umbuchung mit nettem MA von Delta: mit 11:00 Delta nach Atlanta, dort dann mit Air France nach Paris und von dort nach ZH; Gepäckrouting initialisiert
  • 11:30 ca. Start Richtung Atlanta, nachdem noch das Gepäck eingeladen werden musste! (wurde wohl vergessen…)
  • in Atlanta mit Shuttle von hinterstem Concourse zum (vordersten) International Terminal
  • dort Check, ob Gepäck auf dem Flug ist und Schreck bezüglich Schreiben (Streiks Pariser Bodenpersonal am  2. August!)
  • xx Start Richtung Paris; über 1 h nichts zu trinken; erst nach Servieren Mittagessen
  • Mitte Flug: Kollaps Passagierin 2 Reihen vor uns! Crew kümmert sich darum, dafür gibt es nichts zu trinken
  • Kurz vor Landung in Paris: z’Morge – dann sofort wieder eingesammelt
  • Landung in Paris; Patientin steigt aus und wir dann auch
  • von Letztem Gate im Terminal 1 zu Fuss zum Shuttle, dann zum Terminal 2 und dort fast zum letzten Gate!
  • Boarding leicht verspätet; Gepäck sollte aber drin sein gemäss Auskunft Personal
  • nach Boarding: 1 h  Wartezeit im Flieger wegen fehlender Starterlaubnis (elektronische funktionierte nicht, manuelle Papiere liessen auf sich  warten)
  • Landung in Zürich, Gepäck kam zum Glück
  • Zug von Kloten Richtung ZH HB war mit Street Parade Besuchern überfüllt: Kein Platz und es stank nach Red Bull und Wodka/Whisky
  • endlich nach Hause gekommen!

Wir müssen wohl die nächsten Ferien planen, in welchen man sich von dieser anstrengenden Rückreise erholen kann… ;-)

San Diego City

Die letzten paar Tage haben wir nun noch in San Diego verbracht – zuerst mit dem RV auf dem „Campland on the Bay“, nach der (erfolgreichen und unversehrten) Rückgabe des Campers im Hotel Bahia Resort an der Mission Bay.

Wir haben Old Town erkundet, waren in Seaport Village und in Downtown, resp. Little Italy und Gaslamp District und wir haben so unsere Erfahrungen mit unfähigen Taxichauffeuren (zum Glück hatte p@ sein Navi dabei), tourimässigen Sightseeing-Trolleys und den Ess- und Lebensgepflogenheiten der Südkalifornier gemacht. Auch Seaworld durfte nicht fehlen…

Alles in allem: Interessant, aber nicht so spannend und berauschend wie die Reise im Camper durch das tolle, weite Land!

 

San Diego Zoo

Nach einer unruhigen Nacht mit Auto- und sogar Hubschrauberlärm wachten wir am Morgen etwas später auf und nahmen es gemütlich. Michi und Luna gingen nach dem Morgenessen zum Pool, während p@ das Blog und die Reiseroute aktualisierte.

Dann kappten wir die Versorgungsleitungen unseres mobilen Zuhauses und fuhren damit zum San Diego Zoo.
Glücklicherweise fanden wir noch einen Parkplatz für unser Ungetüm und so konnte es losgehen mit der Erkundung des – gemäss Reiseführers – schönsten Zoos von Amerika. Wir nahmen uns den ganzen Nachmittag Zeit und besuchten fast alle wichtigen Tiergehege. Aber wir waren schon etwas enttäuscht: Durch den ganzen Zoo fuhren  ständig grosse, stinkende Trolleybusse und unablässig plärrten die Stimmen der Guides durch die Lautsprecher der Fahrzeuge. Von Ruhe und Erholung war hier keine Spur und uns taten auch die Tiere in den teils viel zu kleinen Gehegen leid.

Insgesamt war der Zoo OK, aber verglichen mit dem Taronga Zoo in Sydney um ein vielfaches schlechter!

Wir liessen uns die Stimmung aber nicht verderben und genossen das schöne Wetter und auch das eine oder andere wirklich schöne Tiergehege. Da wir uns weigerten, die „Drive-Through-Busse“ zu benutzen, waren wir aufgrund der Lauferei dann am Abend auch ziemlich müde, so dass wir uns entschlossen, auf dem Rückweg noch kurz beim Fashion Valley Halt zu machen und dort im P.F. Chang’s zu Abend assen.

Dann ging es zurück zum Autobahn-Campingplatz und ins Bett – wir hatten den Schlaf nötig!

Spruch des Tages von p@:
„Das isch mire Meinig nach ä Drive-Through-Zoo!“

 

Happy Birthday!

Nun war es also auch nach Amerika-Zeit soweit: Michi’s 40. Geburtstag war da und Luna und p@ gaben ihr schon Frühmorgens ein Happy Birthday Ständchen. Luna deckte daraufhin den z’Morge-Tisch und p@ machte Pancakes und schenkte Champagner ein. Michi erhielt derweil etliche SMS, WhatsApp und FB-Messages und sogar einen Anruf von Petra, M@u & Kids.

Danach brachen wir auf Richtung La Mesa, wo wir nach langer Suche noch eine Übernachtungsmöglichkeit im San Diego RV Resort gefunden hatten, da San Diego aufgrund der Comic-Con (einem Comic-Kongress) total überlaufen war und alle Campgrounds deshalb leider auch total ausgebucht waren.

Der Campground war wie erwartet wenig attraktiv, jedoch mussten wir nehmen, was wir kriegen konnten. Wir regelten die administrativen Notwendigkeiten und machten uns alsbald auf den Weg zum Fashion Valley, einer riesigen Shopping-Mall. Hier konnte sich Michi nun richtig austoben!

Und so verbrachten wir über 6 Stunden in dieser Mall und klapperten von Tommy Hilfiger über Abercrombie & Fitch bis hin zu ALDO und All Saints alles ab, was Rang und Namen hatte. Das für den Abend im Gaslamp District gebuchte Steakhause mussten wir aufgrund der Shopping-Orgie absagen und entschlossen uns im Gegenzug dazu, das direkt an der Mall liegende „Cheesecake Factory“ für das Abendessen zu besuchen. Die Girls schmissen sich im Camper direkt auf dem Parkplatz der Mall noch etwas in Schale – einer der wenigen Vorteile, wenn man mit dem RV in der Grossstadt unterwegs ist – während p@ auf den Tisch wartete und das Tagebuch nachführte…etwas, was er übrigens den ganzen Nachmittag hindurch immer wieder während den Wartezeiten in den Shops gemacht hatte.

Spruch des Tages von Luna:
„Mir si no lang nid fertig mit Shoppe!“

Nails & Co.

Nach einem ausgiebigen z’Morge und einer langwierigen telefonischen Reservation von zwei Campsites für einen Teil der noch verbleibenden Camper-Übernachtungen machten wir uns auf die Suche nach einem Nails-Salon für die Girls und einem Barber für p@. Irgendwo kurz nach Long Beach wurden wir fündig und liessen und beautytechnisch auf Vordermann, resp. –frau bringen.

Dann war schon wieder Mittagszeit und wir hielten in Huntington Beach an und deckten uns beim Whole Foods mit gesunden Esswaren und einem feinen Take Out Mittagessen ein. Danach ging es weiter über den Highway #1 South Richtung San Diego, den schönen und berühmten Stränden von Huntington Beach, Newport Beach, Corona del Mar und Laguna Beach entlang.

In der Mall von Carlsbad deckten wir uns schon mal mit ein paar Schuhen, Kleidern und Taschen ein und fuhren dann weiter zum KOA San Diego Metro in Chula Vista, wo Luna wieder einmal in den Pool hüpfte und wir uns anschliessend ein feines z’Nacht vom Grill genehmigten.

Spruch des Tages von Michi:
„O.C. California hei si übrigens gar nid in Newport Beach dräit, sondern in Manhattan Beach!“