Ribe und das Wikingerdorf

Römö
Lazy Day in Henne...wenn da nicht Meister Reineke wäre!

Am folgenden Tag packten wir zusammen und machten uns bereit für die Weiterreise. Ziel war Ribe, das älteste Städtchen von Dänemark. Wir fuhren über die lange Brücke von Römö zurück auf das Festland und erreichten Ribe nach knapp einer dreiviertel Stunde.

Nachdem wir uns einen passenden Abstellplatz für unseren «Grossen» in der Nähe des Zentrums gesucht hatten, machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum Dom.

Nebst dem schön renovierten Dom besichtigten wir noch die zahlreichen Fachwerkhäuser und schlenderten durch die gemütliche Fussgängerzone. Im Restaurant «Saelhunden» genehmigten wir uns ein feines Mittagessen und waren so gestärkt für die weiteren Abenteuer. Direkt beim Saelhunden war der «Hafen», wo eine Säule die Wasserstände bei grossen Unwettern anzeigte…unglaublich, wie hoch das Wasser in Ribe schon angestiegen war!

Nun wollten wir aber noch etwas für unsere Bildung tun und besuchten das «Ribe VikingeCenter» in der Nähe von Ribe. Dieses war supertoll gemacht und vermittelte einen guten Eindruck vom Lebensstil der Wikinger…umso mehr, da es jede Menge «Statisten» hatte, welche das damalige Leben praktizierten. Wir erfuhren von den Leuten, die aus allen Teilen Europas kamen, dass sie diesen Lebensstil als Hobby ausübten und ein Deutscher erzählte uns, dass er hier nun 4 Wochen so «Urlaub» machen würde. Lieber er als wir: Das damalige Leben war kein Zuckerschlecken!

Nach dieser Zeitreise ging es weiter – heutiges Ziel für die Übernachtung war «Henne Strand», ein beliebter Ferienort an der Westküste. Vorher besichtigten wir noch die Skulpturen „Der Mensch am Meer“ in Esbjerg und liessen den Katzen in den Dünen etwas Auslauf. Danach fuhren wir nach Henne Strand.

Wir versuchten unser Glück beim „Henne Strand Camping“ und konnten noch den letzten verfügbaren Platz ergattern. Dieser war zwar nicht so ruhig gelegen – direkt neben dem Hallenschwimmbad, aber als Ausgangspunkt für die Besichtigung von Henne und dem nahegelegenen Strand allemal genügend.

p@ holte den Grill hervor und schmiss ein paar «Hosenflicker-Steaks» darauf und Michaela machte einen feinen Taboulé Salat. Dann folgte noch ein langes Telefonat mit unserer Tochter Luna, welche aktuell gerade in einem Sprachaufenthalt in Brighton war. Bei einem Gläschen Wein liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Römö
Lazy Day in Henne...wenn da nicht Meister Reineke wäre!

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