Der Höllenturm

Dolce far niente in Lyngvig
Kunst aus Sand

Endlich war der Himmel strahlend blau und der Wind hatte auch aufgehört. Das Wetter war einfach perfekt! Wir genossen dies so richtig und frühstückten ausgiebig, während die Katzen umherstreiften.

Nach einer ausgiebigen Dusche in den sehr sauberen und modernen Facilities des Platzes machten wir uns zu Fuss durch die Dünen und dem Strand entlang auf den Weg zum Leuchtturm „Lyngvig Fyr„, um von oben herab die Aussicht auf Nörre Lyngvig geniessen zu können.

Im Shop/Museum kauften wir Jetons für den Aufstieg in den Turm und wollten dann „kurz“ hinauf. Leider hatte es eine grosse Schlage von Leuten auf der Treppe des Leuchtturms, die so schmal war, dass man fast nicht nebeneinander durchgehen konnte. Und da viele Eltern mit den teils sehr kleinen Kindern rauf und runter wollten, gab es zwangsläufig Staus. Es war eng und stickig und man kam nur langsam vorwärts. Dies war zu viel für Michaela und sie ging wieder nach unten während p@ sich weiter zur Turmspitze hinauf kämpfte.

Nach über einer halben Stunde hatte er endlich die 228 Treppenstufen hinter sich gelassen und konnte im Strom der Leute um die Aussichtsplattform des Fyr herumgehen. Die Aussicht war wirklich toll, aber der Aufstieg einfach die „Hölle“! Dann ging es wieder hinunter…und zum Glück kamen gerade nicht so viele Leute, die rauf wollten und so dauerte das Heruntersteigen keine 10 Minuten.

Unten angekommen genossen wir auf den Schreck hin ein kühles Bierchen und machten uns dann wieder auf den Rückweg.
p@ schmiss den Grill an und Michi machte einen feinen Sommersalat, welcher hervorragend zu den ausgezeichneten Rindfleisch-Spiesschen vom Metzger Schüpbach passte, welche wir in unserem Gefrierfach nach Dänemark importiert hatten.

Danach packten wir unser Badezeug und die Drohne ein und gingen zum Strand. Oben auf den Dünen liess p@ dann den Quadcopter steigen und machte ein paar tolle Fotos und Filme von der Gegend.
Michaela chillte derweil ein wenig und schlief alsbald ein. p@ liess sie schlafen und vertrieb sich die Zeit mit baden im Meer und weiteren Flugaufnahmen mit seinem Spielzeug.

Nach gut 2 Stunden wachte dann auch Michaela wieder auf – trotz gutem Eincremen hatte sie schon ein paar Ansätze von Sonnenbrand und es war ratsam, nicht länger in der Sonne zu liegen.
Wir wollten aber sowieso noch mit der Vespa weg und irgendwo auswärts ein gutes Nachtessen geniessen. Also duschten wir fix und machten uns dann bereit.

Über Söndervig ging es nach Ringköbing, wo wir am Hafen das asiatische Restaurant „Peking“ fanden, welches direkt am Wasser gelegen war.
Die Bedienung war zwar etwas mürrisch und das Essen nicht extrem gut, aber eine willkommene Abwechslung und die tolle Aussicht auf den Hafen machte sowieso alles wett.

Da in Ringköbing nicht sehr viel los war, fuhren wir die gut 20 Kilometer zum Campingplatz zurück und liessen den Abend beim WoMo ausklingen: Ein Spaziergang mit den Katzen und ein Gläschen Wein.

Dolce far niente in Lyngvig
Kunst aus Sand

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