Ferienausklang am Strand

Wir hatten gut geschlafen, obwohl der Stellplatz recht voll war und die Mobile dicht bei einander standen.

Luna schlief aus, während Michi und p@ den nahegelegenen Strand erkundeten. Dieser war sehr schon und sauber…also auch mal einen Strandtag wert.

Wir freuten uns aber bereits auf den Camping Sanguli in Salou und so starteten wir umgehend, nachdem wir noch Camperservice gemacht hatten.

In Salou angekommen staunten wir nicht schlecht: Einer der freien Plätze war genau derjenige, den wir bereits vor vier Jahren hatten. Da er super gelegen war, nahmen wir genau diesen wieder…richtige Gewohnheitstiere! ;-)

Die Katzen konnten auf die Bäume klettern und wir genehmigten uns feine Sangrias…genau das Richtige nach den schönen, aber anstrengenden Sightseeing-Städtetrips!

Spruch des Tages vom Deutschen Hundebesitzer:
„Grande Problema – I have two Pecorinos…no good with cats!“

Cadiz

Nun mussten wir aber mal wieder weiter: Ziel war Cadiz.
Dort gab es einiges zu entdecken und so fuhren wir quer durch die Stadt hinein zum Hafen, wo wir auf einem grossen Parkplatz unser WoMo abstellen konnten.

Zu Fuss ging es dann kreuz und quer durch die Stadt auf der „Jagt nach Sehenswürdigkeiten“. Kein Wunder, mussten wir zwischendurch ein Pause einlegen und uns in dem einen oder anderen Beizchen verpflegen oder unsere trockenen Hälse befeuchten.

Speziell die Kathedrale von Cadiz und der umliegende Platz mit den vielen Beizchen haben uns sehr gut gefallen.

Nach etlichen Kilometern zu Fuss ging es dann zurück zum WoMo und wir nahmen die nächste Etappe unter die Räder. Ziel war Ronda…ein herziges Städtchen mit einer tollen Brücke, welche sehr oft als Fotomotiv für Andalusien herhalten muss.

Vorbei an wunderschönen „Pueblos Blancos“ fuhren wir über Arcos de la Frontera – wo wir einen kurzen Foto- und Einkaufsstopp einlegten – weiter durch die kurvigen Felsenstrassen.
In der Nähe von El Bosque schlugen wir unser Nachtlager auf dem überteuerten Campingplatz „La Torrecilla“ auf, welcher nicht mal über warmes Wasser in den Duschen verfügte!

Wenigstens konnten wir unsere Katzen frei herumlaufen lassen…das war aber das einzig Positive an diesem Platz!

Spruch des Tages von p@:
„Das isch ä Campingplatz für die Katz!“

Rückfahrt mit Hindernissen

Nun hiess es Abschied nehmen von Dänemark und den Heimbergs.
Wir frühstückten und packten dann alles zusammen. Dann fuhren wir los Richtung Deutschland. Ziel war es, zumindest Hamburg sowie Hannover zu passieren, da dort erfahrungsgemäss immer Stau war.

Und prompt war in Hamburg die Hölle los. Wir steckten im zähflüssigen Verkehr fest und benötigten eine halbe Ewigkeit, bis wir endlich den Elbtunnel passieren konnten.
Auch um Hannover stockte es noch ein wenig, dann hatten wir endlich freie Fahrt…leider nur kurz: Es gab immer wieder heftige Gewitter, welche mit sintflutartigen Regengüssen den Verkehr fast zum Stillstand brachten. Zudem fing es dann zu allem Übel noch zu hageln an und wir hatten Angst, dass die doch recht grossen Körner unser schönes WoMo demolieren würden.

Endlich hellte es wieder auf und wir konnten wieder zügiger fahren.
Nahe Kassel hielten wir an und genehmigten uns im Restaurant „Vietnam“ nahe der Autobahnausfahrt ein feines vietnamesisches Essen. Leider konnte man dort nicht mit Kreditkarte bezahlen und p@ hatte unsere „eiserne EURO-Reserve“ so gut im Camper versteckt, dass er sie trotz halbstündiger Suche nicht wiederfand! Zum Glück half Michaela dann auch noch bei der Suche und fand sie schlussendlich in einem hier nicht genannten Versteck! So konnten wir endlich bezahlen und weiterfahren.

Bei der Ortschaft „Hähnlein“ hielt p@ an und wir übernachteten auf einem grossen, ruhigen Parkplatz neben einer Mehrzweckhalle.
Am nächsten Tag nahmen wir dann die letzten ca. 400 km in Angriff und kamen am 3. August gegen 14 Uhr wohlbehalten in Lyss an.

Wieder einmal ging ein spannender und abwechslungsreicher Trip mit unserem Reisemobil zu Ende. Es wird sicher nicht der letzte gewesen sein!

Spruch des Tages von p@:
„Ferien, in welchen sie alles vergessen – wo hani nume die EUROs versteckt?!“

Lazy Day in Henne…wenn da nicht Meister Reineke wäre!

Das Wetter war nicht sehr vielversprechend und so liessen wir den Tag langsam angehen. Eigentlich wollten wir einen Abstecher in den Indoor-Pool machen, doch zeigte ein Augenschein, dass man sich vor allem mit kreischenden Kindern auseinandersetzen musste und so liessen wir dies sein.

Stattdessen wollten wir in einer der schönen Familienduschen gemütlich duschen. Doch leider funktionierte die Karte von Michaela nicht und so trennten wir uns und gingen in die „normalen“ Duschen, jeweils getrennt nach „Damer“ und „Herrer“. p@ holte noch die zweite Karte und konnte mit dieser problemlos duschen. Anschliessend kehrte er zum WoMo zurück und machte es sich gemütlich.

Kurz vor Mittag kam dann endlich auch Michaela zurück und machte eine finstere Miene: Ihre Karte hatte auch bei den normalen Duschen nicht funktioniert und sie musste sie bei der Reception neu laden lassen. Mehr noch: Sie erfuhr, dass wir unseren Platz nicht verlängern konnten und auf einen anderen Platz umziehen mussten.

Dies kommunizierte sie dann auch an p@, der dies aber locker nahm und sich mit dem Umzug Zeit liess. Der neue Platz war toll gelegen und viel ruhiger, so dass wir die Katzen wieder frei herumlaufen lassen konnten!

Nun wollten wir aber doch noch etwas unternehmen. Also schwangen wir uns auf die Vespa und fuhren nach Henne Strand, wo wir zuerst den Strand besichtigten und dann noch etwas die Shops unsicher machten. Da es wieder extrem regnete, machten wir es uns im „Strandgaarden“ gemütlich und tranken 1-2 Apérol Spritz.

Dann deckten wir uns im Spar noch mit Lebensmitteln ein und brachten diese kurz zurück zum Camper, bevor wir uns wiederum zum „Strandgaarden“ aufmachten, um dort etwas zu Abend zu essen.
Michaela hatte Moules und p@ gönnte sich ein Rindsentrecote mit Bernaise-Sauce. Der Food war ok aber nicht outstanding.

Danach ging es zurück zum Womo und es war Schlafenszeit angesagt. Doch plötzlich wurden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen: Es rüttelte an der Türe unseres Wohnmobils! Wir schauten zum Fenster hinaus, konnten aber den „Einbrecher“ nicht ausmachen. p@ öffnete daraufhin die Türe und dann sahen wir den Übeltäter gerade noch um die Ecke verschwinden. Es war ein Fuchs, der sich an unserem Abfallsack zu schaffen gemacht hatte, den wir an der Tür des WoMos gehängt hatten! p@ hängte diesen daraufhin noch höher auf, so dass der Fuchs auch mit einem Sprung keine Chance mehr hatte, diesen zu erreichen.

Nach diesem Schreck schliefen wir wiederum ein und wurden nun nicht mehr durch den Fuchs gestört…jedoch durch den starken Regen und die Sturmböen.

Spruch des Tages von Michaela:
„Es droht Ungemach!“

London Sightseeing

Wir hatten gut geschlafen und stärkten uns mit einem feinen Frühstück für die bevorstehende Sightseeing-Tour durch London. Ninja beglückte uns mal wieder mit einer Maus…zum Glück hatten wir unser Frühstück bereits gegessen!

Dann schlenderten wir ca. 5 Minuten zur Busstation und fuhren mit dem Bus zur Haltestelle Edmonton Green, von wo aus wir den Zug Richtung London nahmen und bei „Seven Sisters“ auf die Tube Richtung Buckingham Palace umstiegen.

Von der Tubestation ging es quer durch den Green Park zum Buckingham Palace und danach zu den Squirrels vom St. James Park. Diese durfte Luna sogar füttern. Dann schlenderten wir weiter zum nächsten Ziel: Big Ben.

Leider war dieser komplett in ein Gerüst eingepackt und so konnten wir dieses Wahrzeichen von London nicht besichtigen :-(

Missmutig spazierten wir der Themse entlang und genehmigten uns vis-à-vis vom London Eye ein paar PIMM’s (ausser natürlich Luna…sie bekam Orangina), welche unsere Stimmung merklich verbesserten.

Hungrig von der vielen Lauferei suchten wir uns ein Plätzchen im Hardrock Cafe London, wo wir absolut fantastische Spare Ribs hatten. Frisch gestärkt statteten wir dem „Vault“ des Cafes, wo div. Schätze der Musiker aufbewahrt wurden, noch einen Besuch ab und gingen dann weiter zur Tower Bridge. Dort gab es dann wieder die eine oder andere Fotosession…umso mehr, da die Zugbrücke gerade für ein grosses Schiff nach oben gezogen wurde.

Da die Zeit bereits vorgerückt war, mussten wir weiter zum Covent Garden, wo Michi sich mit dem Airbnb Host „Jamie“ treffen wollte, um die Schlüssel für das Zimmer in Empfang zu nehmen. Wir warteten ein Weile vor dem Geschäft „Dr. Martens“, welches gerade unterhalb des von Michi im Vorfeld gemieteten Zimmers befand und dann kam dieser auch und es gab eine kurze Einweisung für das Zimmer, in welchem Michi und Luna die Nacht verbringen wollten.

Dann gingen wir zum nahegelegenen Covent Garden und nahmen erstmal einen Apéro…schliesslich waren wir nun über den ganzen Tag genug herumgelaufen.

Danach schlenderten wir noch etwas im Bereich des Covent Gardens herum bevor sich p@ von den Frauen verabschiedete: Er fuhr per Tube und Bus wieder zurück zum Lee Valley Camping, während die Girls in London blieben, damit sie am Folgetag noch etwas shoppen konnten.

Beim Camper angekommen, gewährte p@ den Katzen noch etwas Freigang, was unweigerlich dazu führte, dass Ninja wieder eine Maus anschleppte!
Michi und Luna versuchten derweil in ihrem Zimmer zu schlafen…dies war aber relativ schwierig, da unterhalb des Fensters gerade ein Pub lag und einige der Pubgänger doch schon recht betrunken waren. Aber so hatten die Frauen zumindest eine „Live-Abendunterhaltung“!

Spruch des Tages von Luna:
„Sch… si die Ribs guet!“