Eurotunnel

Harry Potter

Nach dem Frühstück hielten wir erst einmal Ausschau nach den Campingplatzbetreibern. Leider war niemand da und so ging Michi schon mal duschen, während p@ Ausschau nach den Entsorgungsmöglichkeiten hielt.

Dann endlich kam der Betreiber vorbei und wir kassierten erst einmal einen Rüffel, weil wir gemäss ihm gar nicht auf dem „Late Arrival“ Platz hätten übernachten dürfen…dieser sei schon lange aufgelöst (…er war aber immer noch so angeschrieben?!).

Wir fragten dementsprechend, was denn die Übernachtung kosten würde und bezahlten dann horrende 40 Pfund für den Platz! Also nutzten wir zumindest die Infrastruktur voll aus: Luna und p@ duschten ebenfalls und p@ machte einen umfassenden Camperservice.

Dann fuhren wir zum nahe gelegenen Leeds Castle und ergatterten dort einen schattigen Parkplatz. Plötzlich bemerkte jedoch Luna, dass sie wohl einen ihrer Ohrstecker in der Dusche des Campingplatzes vergessen hatte!
Kurzerhand entschieden wir, dass Michi das Castle alleine besuchen und p@ und Luna währenddessen zum Campingplatz zurück fahren würden.

Und so fuhren die beiden im Eiltempo nochmals zum Platz zurück und Luna fragte die Betreiber nach dem Stecker, resp. ob sie noch kurz in der Dusche nachsehen dürfe. Und siehe da: Der Stecker war glücklicherweise immer noch da!

Und so fuhren wir halt anschliessend nochmals zum Castle und konnten wiederum einen Parkplatz im Schatten ergattern. Da dieser gerade am Rande eines Wäldchens war, liess p@ zudem noch unsere Katzen – wenn auch nur an der Leine – etwas herumstreunen.

Nach einiger Zeit kam dann Michi mit ein paar schönen Bildern des Schlosses im Fotoapparat zurück und wir nahmen die nächste Etappe unseres Weges unter die Räder: Ziel war Canterbury, welches für seine Kathedrale berühmt war.

Wir parkten unser Vehikel am Rande des Städtchens und liefen zu Fuss in die Altstadt hinein. Dort genehmigten wir uns im Happy Samurai erst mal ein paar leckere Sushi.

Da der Eintritt in die Kathedrale doch recht teuer war und diese leider wegen Bauarbeiten in Gerüste eingehüllt war, machten wir nur ein paar Fotos von aussen und schlenderten dann wieder zum WoMo zurück.

Nun war die letzte Etappe auf britischem Boden angesagt: Wir fuhren nach Folkestone zum Eurotunnel! Und wir hatten Glück, dass wir trotz Verspätungsmeldungen doch recht pünktlich gegen 18:15 Uhr einchecken konnten. Und eh wir uns versahen, waren wir schon unter der Meeresoberfläche!

Nach einer kurzen und unspektakulären Fahrt von ca. 30 Minuten kamen wir in Calais an und stellten uns wieder auf Rechtsverkehr ein. p@ fuhr der Heimat entgegen und ausser 1-2 kurzen Stopps zum Tanken etc. ging es quasi „in einem Rutsch“ Richtung Schweiz.

Am Morgen des nächsten Tages um ca. 4 Uhr  kamen wir dann in Lyss an und konnten auf tolle und erlebnisreiche Ferien zurückblicken!

Harry Potter

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